Eine offene Stelle fühlt sich kostenlos an – es wird ja kein Gehalt gezahlt. Tatsächlich ist sie oft der teuerste Posten im Betrieb.
Die drei Kostenarten
- Entgangener Umsatz: Aufträge, die Sie ablehnen oder verschieben müssen.
- Mehrarbeit im Team: Überstunden, Zuschläge, Fehler durch Überlastung.
- Folgekündigungen: Wer dauerhaft für zwei arbeitet, geht irgendwann selbst.
Rechenbeispiel
Ein Monteur erwirtschaftet in diesem Beispiel 600 € Deckungsbeitrag pro Arbeitstag. Bleibt die Stelle drei Monate (rund 60 Arbeitstage) offen, fehlen 36.000 € – noch ohne Überstunden und Folgeschäden. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein; die Größenordnung überrascht fast jeden Inhaber.
Die Formel
Vakanzkosten = Deckungsbeitrag pro Tag × offene Arbeitstage + Mehrkosten im Team
Was das für Ihre Entscheidung heißt
Wer die Vakanzkosten kennt, bewertet Recruiting-Kosten anders: Jede Woche, die eine Stelle früher besetzt ist, spart bares Geld.
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Häufige Fragen
Wie berechne ich die Kosten einer offenen Stelle?
Deckungsbeitrag pro Arbeitstag mal Anzahl der offenen Arbeitstage, plus Mehrkosten im Team wie Überstunden und Zuschläge.
Welche Kosten werden meist vergessen?
Folgekündigungen durch Überlastung, Qualitätsprobleme und abgelehnte Folgeaufträge.
Wie lange bleibt eine Stelle im Handwerk typischerweise offen?
Oft mehrere Monate – je nach Beruf und Region auch deutlich länger.
Lohnt sich ein externer Partner?
Wenn die Stelle dadurch Wochen früher besetzt ist, rechnet sich das meist schnell. Der Vakanzkostenrechner zeigt Ihre Zahl.
Wo finde ich den Vakanzkostenrechner?
Unter techniktalent.de/vakanzkostenrechner – kostenlos und in zwei Minuten ausgefüllt.
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